weitere 150 kWp am Netz

weitere 150 kWp am Netz

Seit 2017 werden auf den Dächern von Kirpal Sagar Zug um Zug Solarpaneele zur Stromerzeugung montiert. Begonnen wurde damals beim Altenheim, dessesn Installation nun fertiggestellt ist. Durch Wechsel des Lieferanten war es zu einer größeren Verzögerung gekommen.

Foto: von links: leitender Elektriker, Chairman, deutscher Berater

mobile Solaranlage

mobile Solaranlage

Wasserpumpen zur Feldbewässerung laufen mit Dieselmotoren oder brauchen viel Strom. Die meisten Pumpen sind mobil und kommen zum Einsatz, wo sie gebraucht werden. Solarbetriebene Modelle gibt es schon länger, haben aber den Nachteil, dass die Module fest aufgeständert sind, damit für jedes Brunnenloch ein teures Modul samt eigener lelektrischer Pumpe nötig war. Das sollte sich durch eine mobile Solaranlage ändern. Der Eigenbau hat nun den ersten Test bestanden. Die Module sind für den Transport kompakt auf einem vorhandenen, nicht mehr benötigten Anhänger verstaut und werden mit dem Traktor zum Einsatzort gebracht. Dort werden die beiden Paneelträger über ein Schienensystem ähnlich einer Schublade aufgefaltet, Anschluss an die mitgebrachte Pumpe, fertig. So ist Solar unter dem Aspekt der praktischen Handhabung konkurrenzfähig mit mobilen Dieselpumpen.

Foto: mobile Solaranlage versorgt Wasserpumpe

Solarstrom für Wasserpumpen

Solarstrom für Wasserpumpen

Im Sommer geht ohne Bewässerung in Nordindien nicht viel. Traditionell werden dazu Dieselpumpen eingesetzt. Inzwischen sind auch elektrisch betriebene Pumpen dafür im Markt verfügbar. Statt teure lange Kabel zu verlegen oder auf den Feldern Freileitungen zu deren Versorgung zu installieren bieten sich Solarpaneele an. Nachdem meist mehrere, entfernt auseinander liegende Brunnen genutzt werden, erhält nach konventionellem Konzept jede Pumpe ihr Paneel. Schade nur, dass die Pumpen meist nur wenige Stunden laufen und der erzeugte Strom in den anderen Stunden nicht genutzt werden kann. Eine mobile Lösung, bei der die Paneel zu den Pumpen gebracht werden, ist naheliegend. Als Plattform diente ein vorhandener alter Anhänger.

Foto: Bau am mobilen Paneelträger für die elektrische Bewässerungspumpe

erste Solarpaneele in Betrieb

erste Solarpaneele in Betrieb

Am 31. August konnten die ersten Solarpaneele auf den Dächern von Academy und den Internatsgebäuden in Betrieb genommen werden, nachdem endlich die Einspeisegenehmigung des Stromnetzbetreibers eingegangen war. Auch in Indien befinden sich die Strompreise auf rasantem Höhenflug. Nahe der Himalayas gibt es zwar viele Staudäme mit Kraftwerken, der Stromverbrauch steigt jedoch viel schneller als Energie bereitgestellt werden kann. So hat die indische Regierung inzwischen Rahmenbedingungen geschaffen, die einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb von Photovoltaik zulassen. Der eingespeiste Strom wird einfach 1:1 mit dem bezogenen Strom verrechnet, der Zähler läuft bei Einspeisung quasi rückwärts. Perspektivisch sollen zunächst etwa ein Drittel der Dächer von Kirpal Sagar mit Solarpaneelen belegt werden. KS-plus hatte im Dezember 2017 einen Teilbetrag übernommen und 1.600 € überwiesen.

Foto: Schalter wird feierlich umgelegt, die Solarpaneele sind in Betrieb.

Solar auf dem Altenheim

Solar auf dem Altenheim

Die ersten Solarpaneele wurden Anfang Februar 2018 auf dem Dach des Altenheims montiert. Unter den Besuchern auf dem Dach auch unser zweiter Vorsitzender sowie der Kassenprüfer, welche gerade zur Jahresplanung vor Ort in Kirpal Sagar waren. In einer ersten Tranche sollen es 200 kWp installierte Leistung werden, weitere Paneele werden folgen, siehe auch unser Programm zur Ertüchtigung der Dächer von Academy/Internat und dem Krankenhaus.

Foto: Inspektion der neuen Anlage

Neues Schaltpanel angekommen

Neues Schaltpanel angekommen

Die Vorbereitungen für die Photovoltaik laufen auf Hochtouren. Nicht nur die Module müssen auf den Dächern verankert werden, auch die elektrische Infrastruktur muss dafür ausgelegt sein. Neue Leitungen mussten an so mancher Stelle gelegt werden, auch die Schalttechnik muss der Belastung standhalten. Ende Dezember ist ein neues Schaltpanel für die Stromverteilung in Kirpal Sagar angekommen, das hierbei eine zentrale Rolle spielen wird. Die alte Installation war schon in die Jahre gekommen und konnte nicht mehr mit vertretbarem Aufwand erweitert und aufgerüstet werden. Der Einbau erfolgt in Kürze.

Foto: neuer Schaltschrank, ca. 4×2 Meter groß