Der Begriff Nachhaltigkeit erscheint inzwischen fast schon ein wenig abgenutzt (Wikipedia: Nachhaltigkeit). Kurz ein paar Worte dazu, was wir in diesem Kontext darunter verstehen.

  • Die Erde und deren Lebewesen so schonend zu behandeln, dass die folgenden Generationen keine Ödnis vorfinden.
  • Den Fokus von den eigenen Bedürfnissen soweit wegzunehmen, dass eine weitere Sicht, eine längerfristige Sicht möglich wird, also ähnlich den Eltern, welche ihre Bedürfnisse zugunsten der Sorge um ihre Kinder aus Liebe und Zuneigung zügeln.
  • Nicht auf einzelne Details fokussieren sondern die großen Zusammenhänge im Blick behalten.

Das ist eine große, fortwährende Herausforderung.

 

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Millenniumsziele der UNO

1. Bekämpfung von Armut und Hunger (u.a. Vollbeschäftigung in ehrbarer Arbeit für alle).

2. Primärschulbildung für alle und 3. Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen

4. Senkung der Kindersterblichkeit und 5./6. Verbesserung der Gesundheitsversorgung

6. Bekämpfung von HIV/AIDSMalaria und anderen schweren Krankheiten

7. Ökologische Nachhaltigkeit (u.a. die Vernichtung von Umweltressourcen eindämmen, den Verlust der Biodiversität verringern, Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen).

8. Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Wem das jetzt zu unbestimmt ist und das bekannte Goethe-Zitat in den Sinn kommt, darf gerne ein paar tiefere Einblicken in die tägliche Praxis wagen. 

Wertschätzende Landwirtschaft, Schutz des Bodens vor Abtragung durch Wind und Wasser, Schonung der Wasserreserven und Hinwendung zu erneuerbaren Energien wären einen Abstecher wohl wert.

Es gibt sicherlich noch viel zu tun, zu Beginn braucht es meist eine mutige Entscheidung und einen ersten Schritt.

Die Botschaft hör‘ ich wohl,

allein mir fehlt der Glaube.

J.W. Goethe, Faust I