Krankenhaus

K.S. Charitable Hospital

Der medizinische Bereich war das erste, was in Kirpal Sagar in Betrieb ging. Bereits nach einem knappen Jahr wurde 1982 im ersten Multifunktionsgebäude das erste Behandlungszimmer eingerichtet. Rasch kamen ein Medikamentendepot und ein Wartezimmer dazu. Im Laufe der Zeit wurde das, was als kleine Praxis begann, größer. Zimmer für Patienten wurden nötig, feste Sprechzeiten lösten die Hilfe bei Bedarf ab. Schließlich war ein auf die Bedürfnisse eines Krankenhauses zugeschnittenes Gebäude nötig, welches 1995 den Betrieb aufnahm.

2007/2008 wurde schließlich der lang erwartete OP-Bereich fertig gestellt. Operationen am grauen Star und an den Bauchorganen konnten nun in größerer Anzahl vorgenommen werden. Der Bereich umfasste neben dem eigentlichen OP-Saal und seinem Vorbereitungsraum auch Umkleiden, einen Aufwachbereich, einen Instrumentenaufbereitungsraum sowie ein Sterilgutlager.

Bereits Mitte der 1990er Jahre war klar, dass neben einem konventionellen Ziegelgebäude, in dem später die Bettenstationen untergebracht sein würden, auch ein modernes, modular auszubauendes Gebäude in Ständerbautechnik nötig sein würde, der spätere Funktionsbau. In ihm sollten Labor, Ultraschall, Röntgen, Notaufnahme, in einem späteren Abschnitt dann auch OP und Intensiv untergebracht werden. Diese Bautechnik war zu damaliger Zeit auf dem flachen Land nahezu unbekannt und mit erheblichem Aufwand verbunden, nicht zuletzt in der Ausbildung der Arbeiter und Techniker. Betonmischanlagen, Transportbeton, moderne Schalungssysteme, Betonverdichtungsgeräte auf Ultraschallbasis, all das war nicht verfügbar oder musste von weit her beschafft werden.

2012 war der Funktionstrakt im Erdgeschoss bezugsfertig. Notaufnahme, die neu dazugekommene Dialyse und eine Akutstation wurden in Betrieb genommen, das Labor, die Röntgenanlage und die Medikamentenausgabe erhielten neue, großzügigere Räume. Sprechzimmer und Bereitschaftszimmer wurden eingerichtet. Nun stand auch ein ausreichend großer Wartebereich zur Verfügung, in dem die Anmeldung untergebracht wurde.

Im nächsten Schritt folgte die Sanierung des Bettentraktes, welche noch nicht abgeschlossen ist. Perspektivisch soll er ein neues Dach erhalten, auf dem Photovoltaikelemente einen Teil des Energiebedarfs decken sollen. Aktuell laufen zudem die Planungen im Außenbereich für eine stärkere Stromversorgung mit eigenem Transformator, einem Notstromaggregat, für die Entsorgung der Abwässer.