Projekte Plus an weitem Herz

Die besten Projekte der Völkerverständigung und der Toleranz sind die, bei denen man nicht merkt, dass es Projekte sind, finden Sie nicht auch? Einfach ein Plus an weitem Herz. Interessiert? Doch was bedeutet das in der Praxis? Schließlich ist es einfach, sich etwas auf die Fahnen zu schreiben; doch an den Früchten erkennt man bekanntermaßen den Baum.

KS-Plus Selbstverständnis zu Plus an weitem Herz

Plus an weitem Herz bedeutet für uns nichts anderes, als dass die Idee der Völkerverständigung, des Wertschätzens, des Respekts und der Toleranz zentraler Bestandteil aller Projekte von KS-plus sind. Statt mit breiter Brust demonstrativ darauf hinzuweisen, finden wir gelebte Praxis in den einzelnen Projekten viel wirksamer und auch angemessener. So lässt sich ein sonst doch öfter anzutreffendes Gefühl der Bevormundung vermeiden, das alles verderben kann. So ein Gefühl will eigentlich niemand, wenn man ehrlich ist. Leider spielt es keine Rolle, ob es absichtlich vermittelt wird als ein Merkmal gefühlter Überlegenheit oder ob es sich unabsichtlich aus gutgemeinter Hilfsbereitschaft ergibt. Da hilft nur Wachsamkeit.

Voraussetzungen für Plus an weitem Herz – gibt es das?

Jeder Mensch geht von dem aus, was er kennt. Wir sind durch unsere Kultur geprägt, ob wir wollen oder nicht, ob es uns bewusst ist oder nicht. Es heißt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gibt uns ein Gefühl der Sicherheit, nicht hilflos der Umwelt „da draußen“ ausgesetzt zu sein. Gleichzeitig ist der Mensch mehr oder weniger empfänglich für Neues, offen für Herausforderungen und auch fremde Eindrücke. Warum sollten sonst so viele Menschen in andere Länder und Städte reisen, fremde Kulturen kennen lernen wollen? Zugleich haben wir dabei unsere Sichtweise wie einen Rucksack mit uns, sehen alles wie durch eine gefärbte Brille. Sich das in Erinnerung zu rufen, wenn etwas „komisch“ wirkt und so gar nicht in unsere Vorstellungswelt passen will, das ist die Basis. Erst mal sehenm was dahintersteckt. Oft zeigt sich dann, dass man sehr wohl statt „rechts herum“ auch „links herum“ einem Hindernis ausweichen kann, und mit einem Plus an weitem Herz ergeben sich ganz neue Ansätze. Auch wenn man sich „nur“ nach Kräften darum zu bemühen, bewirkt das beim Gegenüber über kurz oder lang das gleiche, man kommt auf „eine Wellenlänge“. Klingt vielleicht theoretisch, klappt in der Praxis aber überraschend gut. Gemeinsam an etwas arbeiten, sich auszutauschen, sich für etwas einzusetzen, das lässt Verständnis wachsen und ist eine gute Basis für die Zukunft. Natürlich braucht es mitunter einen langen Atem, nicht alles klappt über Nacht. Aber es ist es allemal wert, ein Plus an weitem Herz für eine lebenswerte Zukunft. Dazu braucht es keine bombastischen Aktionen, es reichen viele kleine Schritte.

Als solch „kleine Gelegenheiten“ wirken zum Beispiel Workshops im College, Austauschprogramme und Kurse an der Academy, konkrete Projekte mit dem Krankenhaus wie der Augenarzt, die Zahnbehandlungseinheit, Mithilfe bei einem Camp und noch vieles mehr.

 

 

A new Story of the People

Eine bemerkenswerte Zusammenstellung von sustainablehuman.tv in englischer Sprache zum Themenkomplex (externer Link):

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Workshop Schüler retten Leben (Tag 2)

31. Oktober: Heute wird klassenweise parallel in bis zu 6 Gruppen intensiv geübt, wiederholt und erklärt. 6 Ausbilder und Instruktoren…

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Vorbereitungen zum Workshop Schüler retten Leben

Die letzten Vorbereitungen für den erste Hilfe Kurs laufen…