Nachhaltigkeit (Quelle: Wikipedia)

ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.

Der Begriff Nachhaltigkeit erscheint inzwischen fast schon ein wenig abgenutzt. Alles mögliche will plötzlich nachhaltig sein, bekommt schnell noch ein passendes Label verpasst. Dennoch hat es einen unverzichtbaren Kern. Also kurz ein paar Worte dazu, was wir in diesem Kontext darunter verstehen.

Die Erde und deren Lebewesen so schonend zu behandeln, dass die folgenden Generationen keine Ödnis vorfinden.

Den Fokus von den eigenen Bedürfnissen soweit wegzunehmen, dass eine weitere Sicht, eine längerfristige Sicht möglich wird, also ähnlich den Eltern, welche ihre Bedürfnisse zugunsten der Sorge um ihre Kinder aus Liebe und Zuneigung zügeln.

 

Die Erde und deren Lebewesen so schonend zu behandeln, dass die folgenden Generationen keine Ödnis vorfinden.

Den Fokus von den eigenen Bedürfnissen soweit wegzunehmen, dass eine weitere Sicht, eine längerfristige Sicht möglich wird, also ähnlich den Eltern, welche ihre Bedürfnisse zugunsten der Sorge um ihre Kinder aus Liebe und Zuneigung zügeln.

Wem das jetzt zu unbestimmt ist und das bekannte Goethe-Zitat in den Sinn kommt

Die Botschaft hör‘ ich wohl,

allein mir fehlt der Glaube.

J.W. Goethe, Faust I

 

darf gerne ein paar tiefere Einblicken in die tägliche Praxis bezüglich Landwirtschaft, Schutz des Bodens vor Abtragung durch Wind und Wasser, Schonung der Wasserreserven und Hinwendung zu erneuerbaren Energien wagen:

Nachhaltigkeit ist spätestens in der Waldwirtschaft Süddeutschlands ab Mitte des 17. Jahrhunderts als Idee nachweisbar (Quelle: Lexikon der Nachhaltigkeit) und wurde im Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen im Jahre 1987 als Entwicklung definiert, die künftige Generationen nicht schlechter stellt als die jetzige, ihre Bedürfnisse zufriedenzustellen.

Die Millenniumsziele der UNO basieren im wesentlichen auf nachhaltigem Leben und Wirtschaften.

1. Bekämpfung von Armut und Hunger (u.a. Vollbeschäftigung in ehrbarer Arbeit für alle).

2. Primärschulbildung für alle und 3. Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen

4. Senkung der Kindersterblichkeit und 5./6. Verbesserung der Gesundheitsversorgung

6. Bekämpfung von HIV/AIDSMalaria und anderen schweren Krankheiten

7. Ökologische Nachhaltigkeit (u.a. die Vernichtung von Umweltressourcen eindämmen, den Verlust der Biodiversität verringern, Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen).

8. Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung