Zum Thema Hilfe und Geholfenwerden haben sich viele großen Geister tiefgehende Gedanken gemacht. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen liebevollem Geben ohne Vorbedingung, Fordern und Fördern, Freude und Dankbarkeit, wie in einer idealen Familie.
Dem Geholfenen sollte es Ansporn sein, gleichsam ein Startkapital, auf dem man aufbauen kann.
Den Helfenden sollte es mit Freude füllen statt mit Überheblichkeit und Besserwisserei, kurz gesagt sollte Hilfe die Menschen verbinden und zusammenbringen.
Schön gesagt, doch auch leicht getan? Schnell noch mal die Welt retten und dazu rastlos von hier nach dort jetten?
Im Laufe der Zeit wird man irgendwie demütiger, wenn man bemerkt, dass man nur ein Rädchen im Uhrwerk ist. Aus westlicher individualistischer Sicht bereitete dies anfangs Unbehagen. Das legt sich.
Nach einiger Zeit fragte man sich dann verwundert, wie man selbst verändert wurde, zufriedener, entspannter, dankbarer für das, was man an Möglichkeiten erhalten hat. Fühlt sich auf den ersten Blick wie aus der Zeit gefallen an, ist auf den zweiten Blick dann eine Veränderung, die man nicht mehr missen will.
Wer sagte nochmal, dass der Helfende schlussendlich viel mehr erhält als er gegeben hat? Ist irgendwie schon etwas dran…
